Pornokino
Eine Produktion von pink zebra theatre in Kooperation mit dem TAG
Uraufführung
Premiere: So. 19. Nov. 2006, 22.00
Derniere: So. 17. Dez. 2006, 22.00

Über Pornokino
Das pink zebra theatre funktioniert in der Vorweihnachtszeit das kleinste Theater Wiens, den space>< in der Gumpendorferstraße, wieder in ein brodelndes Theater-Labor um und präsentiert Aufsehen erregende Experimente von der politischen Satire bis zur Körper- und Sprach-Performance.
peter fuxx und seine pink-zebra-company haben für die besinnliche Zeit zwischen Halloween und Advent, also zum Höhepunkt der Kaufexzesse, Winterdepressionen und des kollektiven Rausches unter dem Titel Porno-Kino ein late-night-Programm zusammengestellt, das an fünf Abenden unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern sowie auch Laien eine Bühne für ihre individuellen Interpretationen des Themas bietet, die eines gemeinsam haben: keine falsche Scham.
Das Publikum erwartet – wie in einem Warenhaus – eine Überfülle an Eindrücken und Reizen, ein Sprach- und Bewegungs-Stakkato, das die Mechanismen und Obsessionen unserer Zeit erforschen will.
Der Titel Porno-Kino knüpft an die ursprünglichen Bedeutungen der Wörter an. Die Verbindungen zwischen öffentlicher Sexualität, Wirtschaft und Religion bzw. „Abgötterei“ einerseits („porneia“) und Text, Sprache, Literatur andererseits („graphein“) sind schon aus dem Wortstamm offensichtlich, „Kino“ kommt vom griechischen „kinein“, beudeutet also „bewegen“ oder „erregen“.
Die Verbindung zwischen Sprache und Körper ist auch der rote Faden des Programms.
Jeder Abend besteht aus drei Teilen: den Beginn macht eine Politsatire, eine konsequent unkorrekte Doppelconférence, die sich aktueller Themen aus den Medien bedient, um sie einer bissigen und rücksichtslosen Sezierung zu unterziehen.
Den zweiten Teil bestreiten Gäste – „HeldInnen des Alltags“, die für eine Viertelstunde Einblicke in verblüffende Parallelwelten gewähren. Das Spektrum reicht vom wissenschaftlichen Beitrag des Ethnologen und Plakatierers Mag. Rudolf Hübl („Kriemhilda negra oder positives Umvolken als Kunstperformance“) bis zur Versteigerung der von den Gästen produzierten „Reliquien“ (s.g. „Artefuckte“, die sich auch als Weihnachtsgeschenke anbieten).
“Fuck back”, der dritte Baustein, treibt den Erlebnis-Warenhaus-Charakter auf die Spitze. Körper-Performance und Sprach-Performance treten in einen sich gegenseitig vorantreibenden Austausch.
Ort:
space ><, Gumpendorfer Straße 68, 1060 Wien
Publikumsgespräch: 17.12.2006 um 23:15
Ort: Atelier Esterházygasse, Esterházygasse 29/18, 1060 Wien
KOMBITICKETS unter 01/ 586 52 22 oder an karten@dasTAG.at
Pornokino und Die nächste Unschuld
€ 31,- Normalpreis
€ 21,- streng limitiertes Kontingent
€ 11,- ermäßigt (Studenten/Senioren/Präsenz- u. Zivildiener/IGFT/TAG-Mitglieder)
Team
- Es spielen
- Randolf Destaller
- Peter Fuxx
- Christoph Prückner
- Martina Schwabenitzky
- Sprachperformance
- Körperperformance
- Text
- Gäste
- Regie
- Kostüm
- Musik
- Dramaturgie
- Lichtdesign
- Ton
- Regieassistenz
- Graphik
- Webdesign
- Pressearbeit
- Koordination
- Ann Birgit Höller, Eszter Hollosí, Anna Nowak, Christine Renhardt
- Sklavin Shiava & Saidi, Frau Angelika, Angel , Willibald Maierhofer
- Christoph Prückner
- Lambert Bogensberger, Mag. Rudolf Hübl
- Peter Fuxx, Christoph Prückner
- Alexandra Fitzinger
- Richard H.S.G. Bruzek
- Vanja Fuchs
- Bert Schifferdecker
- Richard H.S.G. Bruzek
- Julia Gruber
- Sabine Potuschak
- T.G. Téglásy Gergely
- Andrea Pollach (konzentrat*)
- Natascha Kurzreiter