Fasten Seat Belts
oder VIEL GLÜCK ZM ALLTAG!
- Vorstellungsdauer
- ca. 90 Minuten, keine Pause
Premiere: Sa. 07. Okt. 2006, 20.00
Derniere: Sa. 04. Nov. 2006, 20.00

Über Fasten Seat Belts
Anett kehrt von einer Dienstreise zu ihrem Mann zurück, bebend vor Glück: Sie hat sich unterwegs verliebt. Und auf dass ihr Glück ein Glück für die ganze Familie werden möge, hat sie den Neuen gleich mit nach Hause gebracht. Die wahnwitzige Idee Anetts von der glücklichen Polygamie bringt das Beziehungskarussell rasant zum Drehen und ihre Beteiligten mitsamt der umtriebigen Nachbarin kräftig ins Schleudern: 4 Menschen, 2 Frauen, 2 Männer, 5 Paare, 1 Ehe, kein Kuchen und viel Wasser.
„Fasten Seat Belts“ ist eine lebhafte Beziehungskomödie über eine seltsame „Ménage à quatre“ mit verblüffenden Wendungen.
Jaan Tätte wirft einen erfrischend anderen Blick auf bürgerliche Ehe, Liebe und Glücksansprüche und spart nicht mit ironischen Seitenhieben auf den Umgang mit Beziehungsproblemen. Tätte zeichnet Figuren mit
großen Sehnsüchten und dem naiven Blick auf den kleinen Alltag.
Originaltitel: Palju õnne argipäevaks!
Aus dem Estnischen von Irja Grönholm
Aufführungsrechte:
henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH
Zusatzvorstellung für stillende Mütter
brunchline, Samstag, 28. Oktober, 11 Uhr
inkl. STANDARD-Frühstück (Kaffee, Kipferl & Zeitung) gewidmet von DER STANDARD
Team
- Es spielen
- Regie
- Bühnenbild
- Kostüm
- Musik
- Dramaturgie
- Licht
- Regieassistenz
- Technische Leitung
Foto-Galerie
Kritiken
“Was nach Ingmar-Bergman-Drama klingt, entpuppt sich als witzige Gesellschaftskomödie inklusive jeder Menge Türen, die auf- und zugehen. Regisseurin Isabelle Uhl verlässt sich nicht nur auf die brillanten Dialoge des estnischen Autors, sondern (...) schafft jede Menge komische Situationen. Super Sitcom – die Kammerspiele können einpacken. Und das ist jetzt positiv gemeint.”
“In der Regie von Isabelle Uhl geht es komisch bis albern, überdreht, zuweilen bis hin zum hysterischen Anschlag, zu: Denn in dieser Beziehungskomödie werden Sein und Schein der Polygamie ordentlich hinterfragt. (...) Ein witziger Plot, in den sich das engagierte Ensemble auch hineinsteigert, was das Zeug hält. Textsicher und mit großem Körpereinsatz wird über die Bühne gerutscht, geflogen und geturnt. (...) Viel Applaus und Amüsement bei der Premiere.”
“Die Regie Isabelle Uhls nimmt „Fasten Seat Belts” wörtlich – als Aufforderung ans Publikum, beim turbulenten Geschehen nicht abzuheben. Mit Dramatik und Slapstick wird nicht gespart. (...) Frische, freche Blicke auf eine „menage a trois”!”