© Anna Stöcher

DER UNTERGANG DES ÖSTERREICHISCHEN IMPERIUMS

oder Die gereizte Republik

Uraufführung
Von Ed. Hauswirth und dem Ensemble
Sehr frei nach "Il Decamerone" von Giovanni Boccaccio
Eine Koproduktion mit Theater im Bahnhof Graz

Vorstellungen im TAG:
Di 18., Mi 19. und Do 20. Dezember 2018, 20.00
Do 10., Fr 11. und Sa 12. Jänner 2019, 20.00
Fr 22. und Sa 23. Februar 2019, 20.00

Vorstellungen im Kristallwerk, Graz:
Do 17., Fr 18. und Sa 19. Jänner 2019, 20.00
Do 7., Fr 8. und Sa 9. Februar 2019, 20.00

"In der augenblicklichen Demokratie geht es um inszenierte Politik und die Medien bieten das Theater dafür."

Die mondäne Villa eines Verlegers am Semmering. Eine Gruppe von publizierenden Menschen aus der Öffentlichkeit trifft sich hier traditionell einmal im Jahr für ein Wochenende der freundschaftlichen Auseinandersetzung.

Doch dieses Jahr liegt Spannung in der Luft. Eine Atmosphäre der Auflösung greift im Land um sich, die sich auch auf den eigenen Berufsstand auswirkt und das bisherige Selbstverständnis angreift. Überfordert steht man vor dem Befund, dass die bekannten und gut eingeübten Diskurse gegenwärtig an den Rand gedrängt werden und das Regulativ der Vierten Gewalt im Staat ins Schwanken gerät.

Dennoch redet man hauptsächlich über Essen, Sex und Befindlichkeiten. Normalität wird simuliert, oberflächlich soll wenigstens hier am Semmering alles so bleiben, wie es ist – auch wenn gar nicht weit entfernt die Demokratie auf dem Spiel steht. Bis die ideologischen Gegensätze untereinander immer offener werden und der Albtraum beginnt ...

Ed. Hauswirth, der mit dem TAG 2014 den Nestroy-Preis für DER DISKRETE CHARME DER SMARTEN MENSCHEN erhalten hat, liefert erneut einen brisanten und pointierten Abend zu den großen gesellschaftlichen Umbrüchen in unserer Gegenwart. Ein etwas anderes 100-Jahr-Jubiläum der Republik.


Es spielen Beatrix Brunschko, Jens Claßen, Juliette Eröd, Lorenz Kabas, Monika Klengel, Raphael Nicholas, Georg Schubert, Lisa Schrammel

Regie Ed. Hauswirth
Text Ed. Hauswirth und Ensemble
Bühne Johanna Hierzegger
Kostüm Christina Romirer
Dramaturgie Tina Clausen, Isabelle Uhl
Regieassistenz Renate Vavera
Kamera Gregor Graschitz
Regiehospitanz Alexander Schlögl

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