UNTERM STRICH

Ein Jahrmarkt der Eitelkeit


Uraufführung
Von Margit Mezgolich
Sehr frei nach „Jahrmarkt der Eitelkeit“ von William Makepeace Thackeray

Vorstellungen
Mi 25., Fr 27., Sa 28. + Mo 30.4.2018, 20.00
Mi 2., Fr 4., Sa 5., Mo 28., Di 29.* + Mi 30.5.2018, 20.00
Sa 2.6.2018, 20.00

*anschl. Publikumsgespräch mit Margit Mezgolich und dem Ensemble

“Ein reizender, filmartiger Theaterabend mit tollen Darstellern.” KURIER

Margit Mezgolich inszeniert mit viel Witz eine skurrile Begegnung von VerliererInnen und GewinnerInnen auf dem unaufhörlichen “Jahrmarkt der Eitelkeit”.

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THEATER:GIG

JOHN DAWA

Do 26.4.2018, 20.00

John Dawa, Frontman von DAWA, spielt diesmal allein auf und spielt Songs der Band solo im Songwriter-Format.

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SPORT VOR ORT

So 29.4.2018, 19.00
So 20.5.2018, 19.00
So 3.6.2018, 19.00

Impro-Theater auf höchstem Niveau. Spontaner kann Unterhaltung nicht sein!

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THEATER:GIG

SHLOMIT BUTBUL / KATRIN WEBER TRIO

Women in Music

Di 1.5.2018, 20.00

Jazzige Frauenpower: Shlomit Butbul und Katrin Weber präsentieren in einem Doppelkonzert ihre kraftvolle Musik.

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FAKE OFF!

Von Zieher & Leeb in Kooperation mit dem TAG

Do 3.5.2018, 20.00

In diesem neuen Format präsentieren Zieher & Leeb regelmäßig exklusiv im TAG ihre ganz persönliche Wahrheit mit Endgültigkeitscharakter.

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TAGebuch SLAM

Eine Koproduktion mit Slam B

So 6. + So 27.5.2018, 19.00
So 10.6.2018, 19.00

Im TAG lesen Laien aus ihren alten Tagebüchern vor. Eine Reality-Show der etwas anderen Art – mit Sicherheit der persönlichste aller Slams.

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LIMONOV

A Portrait of the Poet as a Rightwing Leader

Eine Produktion von toxic dreams in Kooperation mit dem TAG

in englischer Sprache

Premiere Sa 12.5.2018, 20.00,
Vorstellungen So 13., Mo 14., Mi 16., Do 17. + zum letzten Mal
Fr 18.5.2018, 20.00

Entlang der Story des russischen Underground-Poeten und rechtsextremen Führers Eduard Limonov, eine der widersprüchlichsten und schillerndsten Figuren des heutigen Russland, leiten toxic dreams ihren neuen mehrjährigen Arbeitszyklus “Real Fiction” ein.

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Infoveranstaltung der IG Freie Theater

Projektförderung MA7 mit einem_r Vertreter_in des Kuratoriums

Mo 14.05.2018, 16.30–18.30

Infoveranstaltung der IGFT in Kooperation mit dem TAG anlässlich des nächsten Einreichtermins bei der MA 7 Wien – Projektförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance.

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MACBETH

Reine Charaktersache


Uraufführung
Von Gernot Plass
Frei nach “Macbeth” von William Shakespeare

Vorstellungen
Sa 19.*, Mo 21. + Di 22.5.2018, 20.00
Mo 4., Di 5., Mi 6. + Sa 9.6.2018, 20.00

*anschl. Publikumsgespräch mit Gernot Plass und dem Ensemble

“Wieder einmal sei festgehalten: Die Qualität des Ensembles im TAG ist atemberaubend.” KURIER

Long live the King – Gernot Plass will’s wieder wissen. Eine neue Shakespeare-Überschreibung steht auf dem Programm!

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WEISSE NEGER SAGT MAN NICHT

Uraufführung
Von Esther Muschol und dem TAG-Ensemble
Sehr frei nach „Der Talisman“ von Johann Nestroy

Vorstellungen
Fr 25. + zum letzten Mal Sa 26.5.2018, 20.00
jeweils anschl. Publikumsgespräch

“Gleichermaßen komisch wie grausam. (…) Der Text ist großartig, die Aufführung witzig, das Ensemble (…) wunderbar.” DIE PRESSE

Der erfolgreichste und gleichzeitig umstrittenste Abend der letzten Spielzeit ist wieder da: Esther Muschols provokative Komödie rund um die Themen Rassismus, Kapitalismus, Chancenungleichheit und Political Correctness.

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MAXIMALE FALLHÖHE

Do 7.6.2018, 19.00

Abschlussaufführung der Impro-Workshops von Barbara Willensdorfer und Helmut Schuster

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ACHTES ESTERHÁZY-GASSEN-FEST

Fr 8.6.2018, 15.00–21.00 Eintritt frei


Das TAG und die Miranda Bar laden zum achten Esterházy-Gassen-Fest.

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Der Mensch – dies einzige der Eitelkeit fähige Tier – erhandelt und erheischt sich seine Liebeleien, Possen, Stellungen, Affären, kurz: all seine Verhältnisse auf einem diesen entsprechenden, diese umfassenden, die „Gesellschaft“ genannten Jahrmarkt. Die Währung und der Lohn, der Mehrwert dieses Jahrmarkts, ist die blanke, ungeteilte Aufmerksamkeit. Hier wird gehebelt und gestrotzt, sich eitel ausgestreckt. Ein fortgesetzt sich drehendes Rad, ein Treiben durch die Zeit, die Moden, Stile, die Geschichte. Was das alles soll? Nun – gute Frage. Unterm Strich bleibt über – was noch mal? – ein einziges Theater.

Und das will gelernt sein. Auf den Schulen, auf den Bühnen, auf den Lebensbühnen und den Schauspielschulen, den Bühnenschulen dieses Lebens. Margit Mezgolich ist, so wie wir alle, durch solch eine Schule gebeutelt und geprüft hindurchgegangen. Und zurückkehrend aus der Wildnis ihrer gemachten Erfahrung hat sie über all dies einen herrlichen Text verfasst, der ausgehend von Thakerays Großtat „Der Jahrmarkt der Eitelkeit“ das Panoptikum der letzten drei Jahrzehnte aufspannt. Wir werden, und da kann man sich schon vor-freuen, uns die Bäuche halten, an die Stirn uns schlagen ob all des schönen Wiedererkennens. Und haben wir dieses Lachen nicht auch bitter nötig? Nach allem, was da draußen uns sonst noch gereicht und zugemutet wurde, wird und sicherlich noch werden wird.

Und auch hier drinnen, innerhalb der Wände unserer kleinen Illusions- und Kunsthandwerks-Höhle, werden grässlichen Abgründe reichlich ausgeteilt. Der irre Schottenkönig und sein Weib, das Ehepaar MACBETH, verhext uns weiterhin mit seiner kranken Innerlichkeit. JOHANNA – nicht „die Wahnsinnige“, nein, die „Heilige“ – führt ihre Sache weiter gegen ein perverses Gremium von Männern, und das unaussprechliche Schreckens-Wort WEISSE NEGER SAGT MAN NICHT sagt man – welch eine Überraschung – wieder. Doch wie wirklich ist die Wirklichkeit der Worte im März? Im April? Im SPORT? Ein einziges FAKE OFF! Und das VOR ORT, THEATER:GIGS, drei an der Zahl, und immer wieder TAGebuch!

Das alles kommt im TAG, vom TAG, durchs TAG, drum also: Komm TAG!

Gernot Plass
Künstlerischer Geschäftsführer