Mi 22., Do 23. und Fr 24. Mai 2013, 20 Uhr
Do 13., Fr 14. und Sa 15. Juni 2013, 20 Uhr
“Intelligentes und doch unverkopftes Theater mit viel Witz.” KURIER
“Also: Heuer nicht nach Salzburg, sondern ins TAG fahren!” FALTER
“Pommerenings Werk strotzt vor aktuellen Anspielungen und mixt Hofmannsthals Handlungselemente zu einem dichten und schwarzhumorigen ‘Spiel vom Sterben des reichen Mannes’.” DER STANDARD
Demütig nimmt der Mensch von heute die Mechanismen des Marktes hin wie einst die Gesetze Gottes. Um Distanz zu gewinnen zur drückenden Aktualität der sich stetig verschärfenden Krise, widmet sich das TAG dem Spiel vom Sterben eines reichen Mannes, das als „Jedermann“ ein Klassiker der österreichischen Dramatik ist.
Der Autor Marc Pommerening rafft den alten Stoff völlig neu und schneidet ihn nach eigenem Blankversmuster zu: Bei LETZTER AUFRUF JEDERMANN steht nicht die glücklich erfolgte Besserung Jedermanns zum gläubigen Christen im Vordergrund, sondern das Aufbegehren eines Sterbenden gegen die Zumutung der eigenen Auslöschung. Mit viel Witz setzen Tod und Teufel Himmel und Hölle in Bewegung im Kampf um die unsterbliche Seele eines sterbenden Kapitalisten, der äußerst gerissen um sein Leben zockt. Inszeniert wird diese rasante Komödie mit Tiefgang von dem erfahrenen Regisseur Christian Himmelbauer.
Was wir Sie schon immer fragen wollten!
Das TAG führt derzeit eine Umfrage unter seinen BesucherInnen und anderen Interessierten durch, um zukünftig noch besser für die Zufriedenheit seiner ZuschauerInnen sorgen zu können.
Bitte nehmen Sie sich ein paar wenige Minuten für folgenden Fragebogen Zeit. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme.
Sa 25. Mai 2013, 20 Uhr
1963 war ein guter Jahrgang. Acht Beweisexemplare machen sich 2013 auf die Suche nach Musik rund um die ganz persönlichen Inspirationsquellen ihres gemeinsamen Geburtsjahres: Joanna Lewis, Franz Hautzinger, Heinz Ditsch, Amora de Swardt, Hannes Löschel, Josef Novotny, Wolfgang Vinzenz Wizlsperger und Paul Skrepek graben in der Sandkiste des kollektiven Bewusstseins nach Liedern und Standards abseits der Schlagzeilen und großen Überschriften und bauen sie, widersprüchlich individuell und doch voll kollektiver Bande, zu einem nummernartigen Musik-Melodram zusammen. Alles Gute zum 50sten!
So 26. Mai 2013, 19 Uhr
Saisonabschluss: So 9. Juni 2013, 19 Uhr
“Politisch ziemlich unkorrekt, aber zum Brüllen komisch!” WIENER ZEITUNG
60 gerammelt volle Shows mit unwiederbringlichen Schauspiel-Sternstunden und literweise Tränen der Freude und des Schmerzes: Das ist SPORT VOR ORT!
Zwei Teams, gespickt mit den TAG-Impro-Allstars, treten im knallharten Schlagabtausch gegeneinander an und spielen um die Gunst des Publikums. Blitzschnell und mit scharfem Verstand werden Charaktere aus dem Boden gestampft und in Szene gesetzt.
Di 28., Mi 29. und Do 30. Mai 2013, 20 Uhr
Sa 1. Juni 2013, 20 Uhr
“So kann Theater sein: unterhaltend.” ORF
“Stellenweise sehr komisch.” KURIER
“Vergnüglich und schlau.” FALTER
“Autor und Regisseur Dominic Oley lässt sein Stück Plotting Psycho mit Vollgas den Lost Highway der ironischen Horrorklischeebetrachtungen entlangknattern (...) flott gespielt und macht mitunter richtig Spaß.” DER STANDARD
“Wunderschön unsolider Cineastenklamauk.” WIENER ZEITUNG
Willkommen in der Fortsetzungshölle! Gerade wird Teil 8 einer abgeschmackten Horrorfilmreihe gedreht. Die Hauptdarstellerin wirkt am Set aber seltsam nervös. Sie fühlt sich schon lange gefangen in einer Welt der vorhersehbaren Wendungen, der computeranimierten Monster und kulissenhaften Gruselszenarien. Aus lauter Verzweiflung klaut sie das teuerste Filmauto vom Set und rast davon. Auf ihrer ziellosen Flucht landet sie in einer verregneten Nacht an einem Ort, an dem keiner von uns jemals landen möchte: Das verfluchteste Motel der Welt hat wieder geöffnet…
Mo 3. und Di 4. Juni 2013, 20 Uhr
“Schlichtweg grandios!” WIENER ZEITUNG
“Mittlerweile eine Kult-Serie!” KURIER
“Ein weiterer Coup dieses jungen Ensembles.” DIE PRESSE
“Gernot Plass hat im TAG zuletzt mit dem für den Nestroy-Preis nominierten ‘Hamlet Sein’ bewiesen, dass er das Verfahren, einem allzu bekannten Text aus Distanz erneut nahe zu kommen, hervorragend beherrscht.” APA
“Sie tun es mit jener atemberaubenden Stilsicherheit, die das TAG aus dem Schicksal einer ‘Mittelbühne’ hinauskatapultiert und in ein Theater ersten Ranges für eine Großstadt wie Wien verwandelt.” DER NEUE MERKER
“Schriller als Schiller (...) Julian Loidl ist die perfekte Besetzung für Franz Moor!” FALTER
“Geniale Theaterform (...) So soll Theater sein!” DIE KLEINKUNST
Mehr Kritiken
Schillers “Räuber” – der wohl berühmteste Bruderzwist der Theatergeschichte: Franz fühlt sich als Zweitgeborener und unattraktiverer Bruder von der Natur und vom Vater benachteiligt. Karl ist der klassische Lieblingssohn, der dann aber durch Franz’ Intrigen in Ungnade fällt und aus lauter Frustration eine Bande gründet, die sich gegen die herrschende Ordnung auflehnt.
Gernot Plass wagt sich mit seiner ganz speziellen Methode der aktualisierenden Überschreibung erstmals an einen deutschen Klassiker – und natürlich wird auch dabei wieder im versierten Versmaß geistreich, in rasantem Tempo und mit viel Humor gestritten und geliebt, getötet, gelogen und geflucht, gottverdammt nochmal!
Do 6., Mo 10. und Di 11. Juni 2013, 20 Uhr
“Georg Schubert und Horst Heiss sind einfach grandios!” KURIER
“Die besten Szenen sind abgründig-absurd wie Becketts Klassiker. (...) In Georg Schubert ist ein komödiantisches Schwergewicht herangewachsen.” WIENER ZEITUNG
”‘Zwaa auf ana Insl’ als absurde Desavouierung von Sprache im Kleid von Samuel Beckett in Wien bejubelt.” APA
“Grandiose schauspielerische Leistung von Georg Schubert und Horst Heiss!” DIE KLEINKUNST
ZWAA AUF ANA INSL ist eine unterhaltsame Groteske, die zwei Typen in die österreichische Wildnis schickt. Die Herren Bertl und Alfred haben schon in Christian Suchys höchst erfolgreicher TAG-Produktion IAXNBRUAD für hohe Unterhaltung gesorgt und werden nun in die totale Isolation geschickt. Nach Motiven von Defoes „Robinson Crusoe“ hat der Theatermacher Suchy gemeinsam mit den Schauspielern Horst Heiss und Georg Schubert eine humorvolle Robinsonade entwickelt, die lustvoll beweist, dass die größten Gefahren in uns selber lauern.
Fr 7. Juni 2013, 15 bis 21 Uhr
Untere Esterházygasse bei der Gumpendorfer Straße, Freier Eintritt!
TAG, hafenjunge und Finkh laden nach dem Erfolg der letzten beiden Jahre zum Dritten Esterházy-Gassen-Fest!
Viele befreundete Menschen und Läden aus dem Grätzel sind auch wieder dabei und bieten: Essen, Trinken und Feiern, Plaudern, Standln, Kinderschminken, Spiel und Spaß mit JUVIVO, Musik, Flohmarkt, Open Stage, „Bandidos da Viena“ – eine ganz friedliche Bärenjagd, Live-Painting im Atelier Olschinsky, Cocktailbar, Enzi zum Entspannen und vieles mehr.
Raus aus dem Schulalltag!
Rein ins Theater!
Eine Dialogveranstaltung des Vereins IKU.
Die „Vienna-Impro-Fusion“ (VIF) ist ein Projekt, das jungen Menschen aus jeglicher Kultur- und Bildungsschicht anbietet, mittels Improtheater soziale und sprachliche Kompetenzen zu entdecken, neue Netzwerke zu bilden und Vorurteile abzubauen.
Der Aktionstag bietet Workshops und Präsentationen, Vorträge und Diskussionen und vieles mehr.
Margit Mezgolich zieht sich aus dem TAG zurück
Margit Mezgolich, Gründungsmitglied des TAG und seit der Saison 2009/10 künstlerische Leiterin, scheidet per Ende Juni 2013 aus dem TAG aus. Mezgolich stellt sich anderen künstlerischen Herausforderungen und wird künftig wieder verstärkt als Autorin und Regisseurin tätig sein. Unter ihrer Leitung konnte sich das TAG sowohl bei Publikum als auch bei der Presse erfolgreich positionieren, zuletzt wurde die Produktion „Hamlet Sein“ von Gernot Plass für den Nestroy-Preis nominiert.
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