WEISSE NEGER SAGT MAN NICHT

Uraufführung
Von Esther Muschol
Frei nach „Der Talisman“ von Johann Nestroy

Voraufführung Do 4.5.2017, 20.00
Premiere Sa 6.5.2016, 20.00
Vorstellungen Mo 8., Mi 11., Do 12., Fr 13., Di 23., Mi 24. + Mi 31.5.2017, 20.00
Sa 3., Di 6., Mi 7. + Do 8.6.2017, 20.00

Esther Muschol überträgt die Grundproblematik des “Talisman” von der Haar- auf die Hautfarbe und spannt mit den Mitteln der Komödie die Thematik der Chancenungleichheit in der Arbeitswelt ins Heute.

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SPECIAL Esther Muschol im Interview über die Produktion

vimeo


TAGEBUCH SLAM

So 7. + So 28.5.2017, 19.00 Best of
Mo 12.6.2017, 20.00 Reise-Special

Im TAG lesen Laien aus ihren alten Tagebüchern vor. Eine Reality-Show der etwas anderen Art – mit Sicherheit der persönlichste aller Slams.

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THEATER:GIG

WIENER KAMMERCHOR

Vokale Neurosen

Di 9.5.2017, 19.00


Musikalische Psychoanalyse unter dem Blickwinkel der Temperamentenlehre des Hippokrates – ein hochkarätiges Chorkonzert der neurotischen Art.

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SPORT VOR ORT

So 14.5.2017, 19.00
So 11.6.2017, 19.00 Saisonabschluss

Impro-Theater auf höchstem Niveau. Spontaner kann Unterhaltung nicht sein!

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NATHAN

Ein Ring ist ein Ring ist ein Ring


Uraufführung
Von Thomas Richter, Regie: Dora Schneider
Frei nach “Nathan der Weise” von G.E. Lessing

Saisonabschluss Mo 15. + Di 16.5.2017, 20.00

In einer Gegenwart voll religiös befeuerter Konfliktherde setzt sich Thomas Richter mit Lessings “Nathan” auseinander und findet – von Dora Schneider packend in Szene gesetzt – einen höchst originellen Zugang zu dessen drängenden Themen.

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Zu Gast im TAG

WIENER IMPRO FESTIVAL

Mi 17. bis So 21.5.2017, jeweils 19.30

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IMPRO-SCHNUPPERKURS

So 21.5.2017, 11.00–14.00

3-stündiger Schnupperkurs für Impro-EinsteigerInnen mit Barbara Willensdorfer

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Theater:Gig

BERNHARD EDERREMAKE

Mo 22.5.2017, 20.00

Bernhard Eders erstes Coveralbum als Kassetten-Release-Konzert.

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SIEBTES ESTERHÁZY-GASSEN-FEST

Do 25.5.2017, 15.00–21.00 Eintritt frei

TAG, Hafenjunge und Finkh laden zum bereits Siebten Esterházy-Gassen-Fest!

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(EIN) KÄTHCHEN.TRAUM

oder Der seltsame Fall aus Heilbronn


Uraufführung
Von Gernot Plass
Frei nach „Das Käthchen von Heilbronn“ von Heinrich von Kleist

Vorstellungen
Fr 26., Sa 27. + Mo 29.5.2017, 20.00

„Ein beeindruckender Abend.“ APA
„Sehr witzig und präzise.“ KURIER
„Spannend, komisch, klug.“ DIE PRESSE
„Zackige Dialoge, coole Action (…) ein ironischer Metathriller.” FALTER
„Verdammt lustig.“ NEUE WIENER THEATERKRITIK

Gernot Plass’ Neudeutung und Überschreibung des dramatischen Filetstücks deutscher Ritter-Romantik. Eine mafiöse Groteske wird zum nervenzerfetzenden Psychothriller und zur kafkaesken Höllenfahrt, bis sie sich schließlich mit der Romantik in nächster Ordnung wieder versöhnt. Love is in the air!

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FAKE OFF!

Von Zieher & Leeb in Kooperation mit dem TAG

Di 30.5.2017, 20.00

In diesem nagelneuen Format präsentieren Zieher & Leeb exklusiv im TAG ihre ganz persönliche Wahrheit mit Endgültigkeitscharakter.

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MAXIMALE FALLHÖHE

Abschlussaufführung der Impro-Workshops von Barbara Willensdorfer und Helmut Schuster

Do 1.6.2016, 19.00

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ZU GAST IM TAG

WAHR UND GUT UND SCHÖN

Eine Komödie rechts der Mitte

Eine Produktion des Theater im Bahnhof, Graz

Vorstellungen Fr 9., Sa 10. + Di 13.6.2017, 20.00

Das Theater im Bahnhof stellt sich in WAHR UND GUT UND SCHÖN die Frage nach dem Rechten in uns. Monströs in seiner Normalität und brachial komisch.

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Wochenend-Impro-Workshop für EinsteigerInnen

Sa 10. + So 11.6.2017, jeweils 10.00–16.00

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Was sagt man? Und was nicht? Was kann man nicht mehr sagen? Sagt man also nicht, weil sonst Gesagtes selbstredend gegen einen verwendet werden könnte. Was denkt man also, sagt es aber nicht? Was sagt man schon, ohne es zu denken? Was tut – was lässt man? Was besucht man? Was konsumiert – was meidet man? Was muss man sich verbieten?

Rassismus – oh dieses oft sehr schnell zum Knüppel umgeformte Wort ist, wie alle polemisierenden Ismen, ein schwer zu lösendes Rätsel, vor allem, weil man es für sich gelöst zu haben meint. Nicht wahr? Sich selbst vermutet man des Vergehens gegen ausgesprochene Regeln unverdächtig. Aber was ist mit den Unausgesprochenen?
Die Grenzen unserer Sprachspiele sind flottierend und was man gestern noch bestätigte, woran man teilhatte, was als korrekt und annehmbar galt, wurde über Nacht geächtet. Wir, im Schatten der Debatten grasende und halbbewusste Herde, die nur das Beste will, wir sind umhegt von Hirtenhunden der politischen Korrektheit. Sollte ein das Gute wollendes Woll- und Will-Tier stehenbleiben und nicht merken, dass der Abgrund nähergerückt wurde, es also an seinen Rand treibt, wird es durch einen korrekten und korrigierenden Biss an die Wade an die neue Gegebenheit erinnert. Gut so. Oder?

WEISSE NEGER SAGT MAN NICHT! Na sicher! Dies ist auch nur – oder g e r a d e der Titel unserer Mai-Premiere, in deren Vorbereitung Esther Muschol und das korrekt aufgerüstete Ensemble sich einer Diskurstheaterübung widmet. Ausgehend von der wegen lästiger Äußerlichkeit empfindlich erschwerten Arbeitssuche im Nestroystück “Der Talisman“ erforscht man das Feld.

Vorher aber noch Mara Mattuschkas Verfolgungsreise auf das Eiland H.G. Wells’: DIE INSELN DES DR. MOREAU. Da gibt es im April noch letzte Neu- und Wiederseh-Gelegenheiten. Und zum Spielzeitende steht eine weitere Diskurslokomotive theatral im Bahnhof. WAHR UND GUT UND SCHÖN heißt sie. Was sonst? Und wird vom Theater im Bahnhof gesteuert. Ein abgründiger Grazer deutscher Mittagstisch. Das WIENER IMPRO FESTIVAL dampft und fährt auch noch durch. Die Impro-Sparte generell macht neu im Mai und schenkt uns mit FAKE! ein neues Polit-Format. Was denken Sie? Was meinen sie? Was sagen Sie? Was kommen Sie denn nicht vorbei?
Denk TAG. Sag TAG. Komm TAG.

Gernot Plass
Künstlerischer Leiter