„Margit Mezgolich hat aus dem Stoff einen reizenden, filmartigen Abend gebaut (mit einem gelungenen Handlungs-Twist am Ende) und nutzt die Gelegenheit für humorvolle Anspielungen auf das Zeitgeschehen der vergangenen 30 Jahre – und für schöne Theater-Insidergags. (…) Jens Claßen, Raphael Nicholas, Lisa Schrammel, Georg Schubert und Petra Strasser spielen (und singen!) großartig.“
KURIER

“Ein turbulenter Theaterabend. (…) Das Leben, eine Seifenoper, temporeich und amüsant inszeniert.”
DIE PRESSE

”“Sarkastisches Spiel. (...) Großer Wiedererkennungswert für Menschen jenseits der 40.”
FALTER

“Thackerays Fortsetzungsroman von 1848 schaute liebevoll ironisch auf Londons viktorianische Gesellschaft zurück. Wie er fragt Margit Mezgolich mit Blick in die jüngere Vergangenheit nach der Schicksalshaftigkeit des Lebens. (…) Nichtsdestoweniger wird man 80 Minuten lang kolossal unterhalten, wie von manchem Woody-Allen-Film aus den Neunzigern. Wien erlebt gerade den ersten richtigen Sommer des Jahres. Dieser süffige Jahrmarkt der melancholischen Heiterkeit passt perfekt dazu.”
NACHTKRITIK.DE

“Die Bühnengestaltung von Alexandra Burgstaller – viele Luftballons und Kisten – sagt schon einiges aus: Es geht um Lebensträume und Lebensbilanzen. (…) Das Stück fragt: Was bleibt “unterm Strich”? Beruht das Schicksal auf Leistung, auf Zufällen, oder zieht jemand die Fäden wie im Marionettentheater? Sind wir alle nur Spielfiguren, die einmal in der Kiste landen?”
WIENER ZEITUNG

“Mezgolich hat da mehr zu bieten. Wer will kann sich mit ihren Figuren auf Zeitreise begeben. Wo war man, als die Mauer fiel, Lady Diana verunglückte, 9/11 passierte? Immer wieder erinnern Nachrichtensprecher an die dramatischsten Ereignisse der vergangenen dreißig Jahre. Zeitreise ist das große Thema des Abends, an dem Raphael Nicholas in altertümlicher Aufmachung und mit Zeremonienstock als letzter an die Thackeray’schen Charaktere gemahnt. (…) Was bleibt vom Leben „Unterm Strich“? – das ist die eindringliche Frage, die Margit Mezgolich mit ihrem Text an die Zuschauer weiterspielt. ”
MOTTINGERS MEINUNG