“Großer körperlicher Einsatz, Wandlungsfähigkeit und geschickt gelöste Übergänge…” Falter

“Spannungsvoll inszeniert – abwechslungsreich und zügig – ein solides “Who dun it?”-Stück, welches zum Rätselraten auch nach dem Fall des Vorhanges anregt.” Rathauskorrespondenz

“Das Stück ist ebenso vielfältig wie seine Verfasser. Inspiriert von Akira Kurosowas Kultfilm “Rashomon” (1950), versetzen die Autoren die Handlung ins Heute und verpassen den Protagonisten einen proletig-charmanten Vorstadt-Touch. Diese erfrischende Herangehensweise befreit das Stück von jeglichem Relativismus à la “Wie wirklich ist die Wirklichkeit?”. Maya Henselek trippelt als Suzie Tiefenbach mit Selbstsicherheit durch ihr Lügenkonstrukt und Georg Schubert parodiert den Polizeibeamten Günther Tiefenbach mit Herz und Hirn. Letzten Endes versickert die Wahrheit dann doch im Kanal: Die Bühne (Alexandra Burgstaller) ist ein riesiger Gully.” Wiener Zeitung

“Wirklich bewundernswert war die schauspielerische Wandlungsfähigkeit der Akteure: Beeindruckend an Horst Heiß (Krimineller) die brillante Aussprache und sein körperlicher Einsatz. Faszinierend die Wandlung von Maya Henselek vom „wundsamen Reh“ zur eiskalten Mörderin. Berührend die Metamorphose von Georg Schubert vom unsympathischen Macho zum sensiblen betrogenen Ehemann. Julian Loidl desillusioniert uns, wie er die Rolle des anfänglich neutralen Zeugen zu einem Mitwisser mit unehrenhaften Motiven vorantreibt. Nicht zuletzt erwähnt sei die wirklich skurrile Darstellung von Petra Strasser, als durch sie, als Spirituelle, der ermordete Mann spricht.” Klein und Kunst