“Das TAG hält mit der neuesten Shakespeare-Arbeit von Gernot Plass sein hohes Niveau (…) Wieder einmal sei festgehalten: Die Qualität des Ensembles im TAG ist atemberaubend.”
KURIER

“Mordsmäßig rasant und ein Heidenspaß: „Macbeth“ im TAG – Gernot Plass inszeniert ‘das schottische Stück frei nach William Shakespeare einfallsreich und eigenwillig. ‘Macbeth. Reine Charaktersache’ ist eine Überschreibung ins Heute mit raffinierten neuen Versen. Sechs Schauspieler agieren entzückend vielfältig. (…) Das Stück ist also eine äußerst sensible Zurschaustellung von Legitimität inmitten größtmöglicher politischer Wirren. All das hat Regisseur Gernot Plass mit einem kleinen Team auf der kompakten Bühne des TAG wunderbar verdichtet und sprachlich modernisiert. ”
DIE PRESSE

“Die Klassikerüberschreibungen des TAG-Intendanten sind längst ein Markenzeichen geworden (…) Mehr davon.”
WIENER ZEITUNG

“Die Dialoge rasen von Wortwitz zu Wortwitz.”
FALTER

„Klassiker-Neudichter Gernot Plass stellt nach Richard II und Hamlet seinen neuen Shakespeare vor. Plass hat an mehreren Schrauben des Dramas gedreht. In ihm verfällt der schottische Heerführer (hier: Julian Loidl) bekanntlich in einen besinnungslosen, meuchelnden Machtrausch. (…) Plass kürzt mit Bedacht. Über weite Strecken sind es zünftige Zweiwortdialoge, die auf der Bühne des TAG Tempo machen. (…) Der Grusel funktioniert.“
DER STANDARD

“Ein irrwitziger Macbeth, tragisch, komisch, voller Pointen und neuer Schichten (…) Dass alles noch von einem winzigen Ensemble gespielt wird, macht den Abend noch erstaunlicher, als er ohnehin schon ist. Georg Schubert ist atemberaubend (…) Auch die anderen fünf Schauspieler wechseln ebenso mühelos zwischen Sohn, Ehefrau, Soldat, Witz und Pathos. (…) Dieser Macbeth ist im besten Sinne postmodern, er spielt mit unserem Vorwissen über diese große Literatur, kommentiert, ironisiert und schreibt sich selbst in die Geschichte hinein.”
RAIFFEISENZEITUNG

“Gernot Plass ist ein exzellenter Abend gelungen. Modern, witzig, temporeich, und das alles, ohne dem Shakespeare’schen Stoff in irgendeiner Weise Gewalt anzutun.”
MOTTINGERS MEINUNG

“Der permanente Wechsel von tragischen Ereignissen wie Morden, Komplotten und höchst humorigen Einschüben wie die Szenen der Hexen, aber auch der drei gedungenen Mörder, die in einem Tirolerisch reden, dass man die Berggipfel dabei sehen kann, machen den Reiz des Stückes aus. (…) ‘Macbeth – Reine Charaktersache’ könnte sich zu einem wahren Publikumsmagneten entwickeln. Gerechtfertigt wäre es.”
EUROPEAN CULTURAL NEWS

”(Plass) hat einen Macbeth auf die Bühne gestellt, der mit seinem Wortwitz und der Neuninterpretation britischer Vergangenheitsbewältigung das Publikum neben der getreulichen Vermittlung des originalen Inhalts des Dramas sogar zum Lachen verführt und die Zeit damit wie im Flug vergehen lässt.”
KULTUR UND WEIN

“Das Ensemble brilliert in sehr direktem Spiel, das höchste Anforderungen in Sprache, Bewegung und Szenenwechsel stellt. Julian Loidl setzt als grandioser Macbeth eine ausdrucksstarke Präsenz und Dichte in den Bühnenraum, die im Dialog mit Lady McBeth – großartig Elisa Seydel – bis zum furiosen Finale gespannt folgen lässt. Seine Darstellung ‘inneren Ringens’ ist ganz große Bühnenerzählung. Es sind variantenreiche Farben der Inszenierung und Assoziation, in denen das TAG Theater Wien Shakespeares ‘Macbeth’ beeindruckend leuchten lässt. Ein Theaterabend, der etwas ganz Besonders ist.”
LITERATUR OUTDOORS