“In Plass’ mitreißender, überdrehter, ein wenig an Herbert Fritsch erinnernder (...) Inszenierung sprechen, tanzen und singen sich Studierende der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in aberwitzigem Tempo durch eine völlig entgleisende Handlung. Ein großer, von Erke Duit vergnügt am Klavier begleiteter Spaß, der das Publikum jubeln ließ.”
KURIER

“In seiner Nestroy-Adaption ‘Empört euch, ihr Krähwinkler!’ erweckt
Regisseur Gernot Plass die Spielleidenschaft von Schauspielstudenten. Ein echter Spaß. (…) Gernot Plass hat den Nestroys Text intelligent und frech aktualisiert. Studierende des 3. und 4. Jahrgangs der MUK Privatuniversität der Stadt Wien haben seine Inszenierung mit großem Engagement und ebensoviel Talent umgesetzt. (…) Es darf viel gelacht werden.”
DIE PRESSE

“Die EU steht auf keinen Fall mehr lang. Eine Revolution erfasste den ganzen Kontinent, der sich schließlich als ESU – europäisch sozialistische Union – neu erfindet. (...) Passend zu dieser flirrenden Utopie entwickelt Regisseur Plass aber mit dem zwölfköpfigen Ensemble einen absichtsvoll überzeichneten Darstellungsstil, der entfernt an die Commedia dell‘arte erinnert. (...) Die Spielfreude der jungen Darsteller ist mitreißend. Die Revolution mag kommen!”
WIENER ZEITUNG

“Ein Schauspielschüler kann sich Gernot Plass als Lehrer nur wünschen. Körperbeherrschung und der richtige Rhythmus sind in seinen Inszenierungen das A und O. (…) Die Klasse hält bei den Choreographien wacker zusammen, in den Sprechszenen tut sich das eine oder andere komische Talent hervor (…) ein tolles Herzeigprojekt.”
FALTER

“Das Ergebnis ist schlichtweg fulminant. Nicht nur, was den Text selbst betrifft. Ein echter Plass, der von Bonmots, intellektuellen Flic Flacs, Querverweisen in die Historie und zu aktuellen soziologischen und politischen Verfasstheiten nur so strotzt. (…) Und der Schauspielnachwuchs der MUK beherrscht das alles. Die fünf Männer und sieben jungen Frauen spielen frech, spritzig, witzig, aufwieglerisch und vor allem durch und durch komödiantisch. (…) Die schrille Revue bietet nicht nur eine intellektuell anspruchsvolle Kost. Sie macht auch unglaublich Spaß.”
EUROPEAN CULTURAL NEWS

“Eine echte Utopie! Wie Plass das auf die Bühne bringt, ist jedenfalls sehenswert. In pastellfarbene Kostüme gehüllt, fegen die zwölf jungen Leute nahezu zwei Stunden in einer Intensität über die Bühne, als gäbe es kein Morgen. Was dem Stück in letzter Konsequenz an Realitätsbezug fehlt, macht die talentierte und unglaublich engagierte Truppe mehr als wett. (…) Es steht jedenfalls außer Zweifel, dass man bei dieser Aufführung im TAG, bei der man sich unter Garantie sehr gut unterhält, Talente sehen kann, von denen man noch einiges hören wird.”
DIE KLEINKUNST

“Da Freiheit und Demokratie, die hehren Ideale staatlichen Zusammenlebens, nicht oft genug in Erinnerung gerufen werden können, hat Gernot Plass dem Nestroystück ein neues G´wandl angemessen, ein Kostüm der Gegenwart (…) eine revolutionäre Umarbeitung einer klassischen Posse.”
KULTUR UND WEIN

“Gernot Plass bleibt sehr eng am Original, adaptiert und aktualisiert aber inhaltlich ein wenig. Sein Ultra kommt nicht aus Wien, sondern aus der Europäisch Sozialistischen Union, und voll der gegenwärtigen Kapitalismuskritik. Gerade in der heutigen Krise eine berechtigte Ausrichtung, und ganz bestimmt im Sinne Nestroys, der ja selbst nichts anderes tat – allerdings für seine Extempores auch ins Gefängnis musste.”
TANZSCHRIFT