“Georg Schubert und Horst Heiss sind einfach grandios, wie sie in einem leeren Raum, nur mit Hilfe eines Tischs, eines Sessels, eines Hutes und ihrer Körper assoziativ ganze Welten entwerfen. Das Stück erinnert an die großen Tage des Absurden Theaters, enthält aber ebenso Elemente von Pantomime und Kabarett. Virtuos wird hier die Illusion zerlegt, Sprache sei ein brauchbares Mittel der Kommunikation.” KURIER

“Der Regisseur Christian Suchy hat in den letzten Jahren eine sehr österreichische Form des postdramatischen Theaters etabliert. Die Stücke, die Suchy an seiner Stammbühne, dem Theater an der Gumpendorfer Straße (Tag), inszeniert werden konsequent mit und aus den Schauspielern heraus entwickelt; die Dialoge sind in Suchys Theater nur die Fortsetzung von Körpersprache mit anderen Mitteln. Gesprochen wird ein nicht genau zu verortender, aber mit viel Liebe zum Detail gepflegter Dialekt (beachten Sie auch die Künstlerbiografien im Programmheft!). Ergebnis sind Aufführungen, die in ihren besten Momenten so absurd sind, dass sie eigentlich nur wahr sein können. (…) Die Situation erinnert an Beckett („Warten auf Godot“, aber auch an Bunuel („Der Würgeengel“), nur dass die nicht so schöne Sätze geschrieben haben: „Di Dian muass ma aufmochn. Zuagehn duans eh von allan!“ Die beiden Schauspieler machen ihre Sache sehr gut. (…)” FALTER

“Die besten Szenen sind abgründig-absurd wie Becketts Klassiker. (...) In Georg Schubert ist ein komödiantisches Schwergewicht herangewachsen.” WIENER ZEITUNG

“Theatertausendsassa Christian Suchy hat Samuel Becketts legendäres ‘Warten auf Godot’ gleichsam ins ländliche Österreich verlegt. Die Uraufführung im Wiener Theater TAG wurde entsprechend bejubelt.” APA

“Christian Suchy’s ‘Zwaa auf ana Insl’ (English: Two on an Island) is a refreshing comedy in strong Viennese dialect which makes for a great evening out at the TAG. He who can break the language barrier and pierce the mysteries of the Viennese dialect is guaranteed to enjoy the performance on a stage where all aspects of language, choreography and décor have been thought through in the greatest detail.” AUSTRIAN TIMES

“Wer Suchys Inszenierungen kennt und liebt, der wird von Zwaa auf ana Insl nicht enttäuscht sein. Es wird wie üblich in Form der für Suchy typischen Personagen mit vollem Körpereinsatz gearbeitet. Als Requisiten reichen ein Stuhl und ein Sessel aus. Schubert & Heiss interagieren mit- und gegeneinander wie aus einem Guss. Der Reiz des Stücks liegt unter anderem in der verdichtenden Sprache der Mundart und deren rhythmisierenden Gebrauchs.” DIE KLEINKUNST