“Petra Strasser, Horst Heiß, Gernot Plass und Georg Schubert glänzen mit animalischem Wahnsinn in den Augen und schauspielerischer Höchstleistung. Ein spannungsgeladener Abend, der von kleinen Momenten im Dazwischen lebt, bei dem man gusch ist und auch mal deppert schaut.” Falter

“In der überaus pointierten Inszenierung von Christian Suchy glänzen hinreißende Schauspieler” Der Standard

Großes Theater
Christian Suchy hat mit einem Darsteller-Quartett einen präzisen, ebenso gespenstischen wie hoch komischen Abend erarbeitet… Mit Petra Strasser, Horst Heiß, Gernot Plass und Georg Schubert hat er für “laxnbruad” eine eineinhalbstündige Arbeit entwickelt, die ihr Material aus dem Realismus schöpft, in ihrer grotesken Überzeichnung von Figuren und Situationen beinahe Dada-Charakter hat, in ihrer präzisen Choreographie wie Tanztheater ohne Tanz wirkt und in ihrem strengen Aufbau von Ausführung, Wiederholung und Variation musikalischen Prinzipien folgt.” APA

”“Iaxnbruad” ist eine derbe Karikatur des allgegenwärtigen Wahnsinns.” Wiener Zeitung

”...gerappte Dialekt-Sprache, wo sich Form und Inhalt in Wechselwirkung in die Höhe pushen.” Augustin

Das Glück is a Vogerl und singt an Scheißdreck zam.
Zu derlei Einsichten finden die vier seltsamen Gestalten, die sich immer wieder einmal abends auf der Bühne des Theaters TAG zu einer Wirtshaus-Groteske einfinden.
Die Schauspieler, die diese Figuren verkörpern, haben die Texte für “Iaxnbruad” (Achselbrut) selbst geschrieben – und das ist nur eine der bemerkenswerten Leistungen, von denen hier zu berichten ist.
daun tuama nima tuan – daaun tama: Auf zu neuen Ufern, muss sich das Ensemble in der Gumpendorfer Straße gesagt haben, um diesen Vorsatz mit großer Kraftanstrengung und neuem kundsd-Anspruch in die Tat umzusetzen. Hilfe kam in Person von Christian Suchy:
Der Regisseur, der nicht inszeniert, sondern Hand anlegt am Schauspielerkörper, der formt, modelliert und knetet, der therapiert und dazu anhält, Urlaute auszukotzen – dieser Regisseur also hat sich die Körper und Persönlichkeiten von Horst Heiß, Gernot Plass, Georg Schubert
und Petra Strasser vorgenommen.
Und sie in Wesen verwandelt, die schwer wiederzuerkennen sind. Die durchgängige Geschichte in dem Sinn – gibt es nicht. Es sind Impressionen von gescheiterten, traumatisierten Menschen, die diese expressiv von sich geben, sich oft im Wiederholen derselben immer tiefer darin einfinden.
„Iaxnbruad” ist aber bei aller Derbheit auch sensibel angelegt – und sehr lustig. Will man unbedingt Vergleiche ziehen, kann man da oder dort an Qualtinger denken, oder Reinhard P. Gruber. Aber, eigentlich ist diese Produktion schon etwas ganz Spezielles.” Caro Wiesauer, Kurier