“Aller guten Dinge sind drei: Andersen, Feit und Mergenthaler lautet das Erfolgsrezept von Wär ich doch früher jung gewesen. (...) Dass das Stück beiden Interpreten persönlich am Herzen liegt, ist nicht zu übersehen und richtig erfrischend. Denn zur gewohnten Professionalität gesellt sich ein spürbar leidenschaftlicher Elan, der diese Märchenstunde für Erwachsene zu einem Moment geteilter Freude werden lässt. (...) Ein Stelldichein, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!”
Luxemburger Wort, 12.02.2010

“Ob den Grashüpfer, den König mit französischem Accent, die alte Eiche oder die geizige Witwe, André Mergenthaler begleitet sie alle auf ihren Wegen. Er vermag es mit seinem Cello die unterschiedlichsten Stimmungen zu schaffen. Mal schickt er den Reisenden über holprige Steine, und man hört sie, die Schuhe, wie sie hängen bleiben, um dann wieder loszulaufen. Mal lässt er den Springfrosch im Wasser planschen. Und dann klingt es auf einmal so, als würde die ganze Welt schreien. Es ist immer wieder beeindruckend, wie André Mergenthaler mit einem einzigen Instrument ganze Konzerte gibt, wie seine Loops ineinandergreifen und tief berühren.”
Tageblatt, 12.02.2010

“Der Einstieg in Wär ich doch früher jung gewesen ist ein Lehrstück in Schauspiel. Und darin ist Luc Feit ein wahrer Meister, denn was der Darsteller in seiner Doppelrolle als Schöpfer und Geschöpf an Variationen in Ausdruck und Stimme zutage legt, ist außerordentlich abwechslungsreich und, im positivsten Sinne, unterhaltsam.”
Luxemburger Wort, 12.02.2010

“Luc Feit zeigt wie wandelbar er ist, wie präzise und wie gut. Er verzaubert die Welt und gibt sogar der Stubenuhr und dem Spucknapf eine Seele. (...) Durch seine Wandelbarkeit gelingt es Luc Feit, ganze Szenen mit mehreren Personen zu spielen. Blitzschnell wechselt er die Stimmlage, spielt wie sich die Eintagsfliege mit der alten Eiche unterhält, wie der König einen Gemahlen für seine Tochter sucht, oder wie der Schatten sich von seinem Meister emanzipiert. Es ist eine schauspielerische Hochleistung.”
Tageblatt, 12.02.2010