von Ulrike Syha
Inszenierung: Dana Csapo
Raum: Andrea Költringer

Mit: Holger Schober und Barbara Horvath


Zwei Menschen im Hotel. Oder Zuhause? Oder auf einer Bühne?

Sind sie ein Ehepaar oder spielen sie nur ein Ehepaar oder kennen sie sich eigentlich gar nicht? Sprechen sie zu sich selber, oder zum Publikum oder zueinander? Was ist wirklich real und was Fantasie?

TAG Eröffnung

Ulrike Syhas Stück stellt viele Fragen und lässt vieles offen.

Wollen Menschen in Kontakt miteinander treten, können sie es denn überhaupt und ist es dann aushaltbar? newline
Oder herrscht da nur die Angst, die Flucht vor Kontakt auslöst und die Sehnsucht, die nur Projektion ermöglicht, nicht aber den wahren Menschen sehen lässt?

Hugo und Marte versuchen es immer wieder in neuen Varianten, frei nach dem Motto: Heute, heute find ich’s raus: Das wird ein guter Tag!

“Hugo und Marthe sind im Hotel. Hugo und Marthe wären nie gemeinsam in einem Hotel. Selbstverständlich nicht. Das würden sie zu vermeiden wissen. Hugo und Marthe sind beide allein in einem Hotel. Aus unterschiedlichen Gründen. Aber wenn sie alleine sind, zum Beispiel in einem Hotel, begegnen sie einander.
Das bleibt nicht aus.
Auch wenn es nicht der Realität entspricht.”

Ulrike Syha, Fremdenzimmer

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