Margit Mezgolich betreute den Text dramaturgisch und inszenierte. Eine eindrucksvolle Uraufführung: Ein Plus ist dabei ihre Liebe zum Detail. (...) Jede Geste, jede Mimik, jede stimmliche Regung gewinnt Bedeutung. Bedrohung wird physisch spürbar. Man glaubt mitunter, einer Meditation über das Böse in der Gesellschaft beizuwohnen. Aber ohne Anklage, ohne Schuldzuweisung. Gut gemachte Literatur, bewegend, ja beklemmend, gekonnt und erschütternd, tragisch und doch unterhaltend.
KRONEN ZEITUNG

Der klare, fesselnde Text (...) und seine eindringliche Interpretation machen deutlich, dass die Täterin ein extrem gestörtes Verhältnis zur Realität hatte, das sie letztlich vor ihrer eigenen Verletztheit schützen sollte.
FALTER

Ein durchaus gelungenes Psychogramm.
WIENER ZEITUNG

Eindringliches Psychogramm einer Frau jenseits aller Vorstellungskraft. (...) Margit Mezgolich ist das Wagnis eingegangen, den schwierigen Stoff für das TAG zu dramatisieren (...) Mezgolich sucht keine Erklärungen für das Unsagbare. Sie entgeht der Gefahr, Haltungen vorzuschreiben. Ihre effektlose Inszenierung beurteilt das Grauen nicht, sondern skizziert Connys Tage (...) Und Mezgolich zeigt Connys Passivität, die den Mord an den eigenen Kindern zur Folge hat, eindringlich. Theater für Puristen: Ein reduzierter und wirkungsvoller Abend.
ÖSTERREICH

Ein beeindruckend lakonisches Zeugnis mütterlicher Überforderung. (...) Wackere Bühneneinrichtung. (...) Beeindruckendes Konzept.
DER STANDARD

Die Regisseurin (...) stellt die Geschichte in einen größeren gesellschaftlichen Kontext.
KURIER

Äußerst spannende Inszenierung.
KLEIN & KUNST

Empfehlenswerter Theaterabend, hochaktuell (...) Margit Mezgolich verzichtet in ihrer Inszenierung auf jegliche Anklage, aber auch auf Entschuldigungen. “DURST” gerät vielmehr zu einem Psychospiel.
Badener Rundschau