TAG-Magazin November 2010

Noch im Mittelalter habe der Kuss viel mehr Bedeutungen gehabt. „Er war fester Bestandteil im Rechtswesen“, berichtet die Volkskundlerin Christiane Cantauw aus Münster. Der Kuss habe die Abhängigkeit zwischen Lehnsherren und Untergebenem besiegelt, indem der Belehnte das Schwert oder den Ring seines Herrn küsste. Das sei dann wie ein unterschriebener Vertrag gewesen. Auch der Verlobungskuss habe damals rechtlich bindende Wirkung gehabt. www.welt.de

Wenn wir keine Rivalen hätten, würde sich der Genuss niemals in Liebe verwandeln. (Marcel Proust)

>>Interview mit dem Regisseur Karim Cherif

Bukarest (rumänisch: București [buku’reʃtʲ]) ist die Hauptstadt Rumäniens. Sie ist mit knapp zwei Millionen Einwohnern und einer urbanen Agglomeration von 2,6 Millionen Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Europäischen Union. Die kosmopolitische Hochkultur und der dominierende französische Einfluss in der Architektur der Stadt brachten ihr den Beinamen Micul Paris („Kleines Paris“, auch „Paris des Ostens“) ein. In der Amtszeit des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu wurden weiträumig historische Stadtviertel zerstört, um dem monumentalen Zuckerbäckerstil des Diktators Platz zu machen.


Mit dem Leben spielen
Die Leichtigkeit und Leichtfertigkeit der homerischen Phantasie war nötig, um das übermäßig leidenschaftliche Gemüt und den überscharfen Verstand des Griechen zu beschwichtigen und zeitweilig aufzuheben. Spricht bei ihnen der Verstand: wie herbe und grausam erscheint dann das Leben! Sie täuschen sich nicht, aber sie umspielen absichtlich das Leben mit Lügen. Simonides riet seinen Landsleuten, das Leben wie ein Spiel zu nehmen; der Ernst war ihnen als Schmerz allzubekannt (das Elend der Menschen ist ja das Thema, über welches die Götter so gern singen hören) und sie wussten, dass einzig durch die Kunst selbst das Elend zum Genusse werden könne. Zur Strafe für diese Einsicht waren sie aber von der Lust, zu fabulieren, so geplagt, dass es ihnen im Alltagsleben schwer wurde, sich von Lug und Trug frei zu halten, wie alles Poetenvolk eine solche Lust an der Lüge hat und obendrein noch die Unschuld dabei. Die benachbarten Völker fanden das wohl mitunter zum Verzweifeln.
(Friedrich Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches)


Liebe (von mhd. Liebe „Gutes, angenehmes, Wertes) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen (auch zu einem Tier u. a.m.) zu empfinden fähig ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.

Vertrauen: ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität (Niklas Luhmann)

Neuanfang
Frage 1 von 6
Gibt es jemanden, mit dem Sie gerne Ihr Leben tauschen würden?
Nein.
Spontan fällt mir niemand ein.
Ja.

Frage 2 von 6
Sind Sie mit Ihrer momentanen Situation zufrieden?
Ja, sehr zufrieden.
Naja, eher nicht.
Eigentlich schon.

Frage 3 von 6
Sie haben eine Einladung zu einer Party. Allerdings kennen Sie die Gastgeber nicht. Gehen Sie hin?
Ja, natürlich.
Nein.
Ja, aber nur in Begleitung.

Frage 4 von 6
Wie würde eine Bilanz Ihres bisherigen Lebens ausfallen?
Eher negativ.
Ausgeglichen.
Positiv.

Frage 5 von 6
Wie wichtig ist für Sie Routine im Alltag?
Unverzichtbar.
Egal.
Wichtig.

Frage 6 von 6
Haben Sie einen ganz bestimmten Lebenswunsch, den Sie sich erfüllen wollen?
Nein, keinen bestimmten.
Ja.
Habe ich mir schon erfüllt.

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Der Dramatiker Peca Stefan nahm 2008 an der kollektiven Stückentwicklung des DONAUDRAMA©, initiiert von den WIENER WORTSTAETTEN teil. Es kommt im Oktober 2010 in Bratislava zur Uraufführung.