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Android (von gr. ἀνήρ – aner = „Mann“ und εἶδος – eidos = „Aussehen“ → „menschenförmig“) ist die Bezeichnung für einen Roboter, der einem Menschen täuschend ähnlich sieht und sich menschenähnlich verhält. Ein Android ist somit ein spezieller humanoider Roboter. Der Begriff der Androiden wurde zunächst in der Futurologie und durch die Science-Fiction-Literatur geprägt. Ein humanoider Roboter in Form einer Frau wird gelegentlich auch Gynoid (gr.: γυνή – gyne = „Frau“) genannt.

Automat ist aus zwei altgriechischen Stämmen zusammengesetzt (αὐτόματος) und bedeutet etwa von selbst tun, sich selbst bewegend. Dabei handelt es sich um eine „Vorrichtung, die nach dem Einrichten und Beschicken vorbestimmte Handlungen nach einem Auslöseimpuls selbständig und zwangsläufig … ablaufen läßt.“ Die Abgrenzung zu dem Begriff Roboter ist nicht eindeutig.

Des is da Adi
Da Adi
is so eine Konstruktion
aus
humanoiden Zellstrukturen
Da Adi is a Imitation
von an freien Willen
mit Emotionen
des is neich
Da Adi da große
So nenn i eam
Da große deshoib, weu
er is scho groß gö
Und vur eam
hots a scho an klan geben
Und vur dem no an und vur dem und vur dem
Es hot übahaupt scho vüle Aufrechtgeher gem
Vur dem und vur dem und vur dem und vur dem
Und vur dem –
(Zitat„Monstrorum Rex“)

Cyborg (eingedeutscht auch Kyborg) bezeichnet ein Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine. Zumeist werden damit Menschen beschrieben, deren Körper dauerhaft durch künstliche Bauteile ergänzt werden. Der Name ist ein Akronym und leitet sich vom englischen cybernetic organism, (dt.: „kybernetischer Organismus“) ab. Da Cyborgs technisch veränderte biologische Lebensformen sind, zählen sie nicht zu den Robotern und sollten auch nicht mit deren Untergruppe, den Androiden, verwechselt werden.

Homunculus (männlich, lateinisch „Menschlein“) bezeichnet einen künstlich geschaffenen Menschen. Die Idee des Homunculus wurde im Spätmittelalter im Kontext alchemistischer Theorien entwickelt – oft unter Verwendung des Begriffes ‘Arcanum’; häufig erscheint der Homunculus als dämonischer Helfer magischer Praktiken. Das Motiv des Homunculus wurde in der Literatur oft aufgegriffen, insbesondere um die Ambivalenz der modernen Technik zu illustrieren. Die vielleicht bekannteste Verwendung der Homunculusidee findet sich in Goethes Faust II.

Golem (hebr. גולם golem) ist das hebräische Wort für „Ungeformtes“, aber auch für „Embryo“ (s. Psalm 139, 16). Im modernen Iwrit bedeutet das Wort golem „dumm“ oder „hilflos“. Die rabbinische Tradition bezeichnet alles Unfertige als Golem. Auch eine Frau, die noch kein Kind empfangen hat, wird als Golem bezeichnet (z. B. im Babylonischen Talmud, Traktat Sanhedrin 22b). In den Sprüchen der Väter ist „Golem“ die Bezeichnung für eine ungebildete Person („An sieben Dingen erkennt man den Ungebildeten, und an sieben Dingen den Weisen“). Besonders verbreitet ist der Begriff aber als Bezeichnung für ein Geschöpf in einer jüdischen Legende, die in Böhmen, aber auch anderswo in Mitteleuropa verbreitet war. Dabei handelt es sich um ein in menschenähnlicher Gestalt aus Lehm und Ton künstlich gebildetes Wesen, das besondere Kräfte besitzt, Befehlen folgen, aber nicht sprechen kann.

Frankenstein oder Der moderne Prometheus (Original: Frankenstein or The Modern Prometheus) ist ein Roman von Mary Shelley, der 1818 erstmals anonym veröffentlicht wurde. Er erzählt die Geschichte des jungen Schweizers Viktor Frankenstein, der an der damals berühmten Universität Ingolstadt einen künstlichen Menschen erschafft.
Die Handlung wird durch eine Mischung aus Briefroman und klassischer Ich-Erzählsituation vermittelt. Viktor Frankenstein erzählt dem Leiter einer Forschungsexpedition, zugleich Eigner des Schiffes, das ihn in der Arktis rettet, seine Geschichte. Der Roman wird so zu einem Lehrstück, gibt Frankenstein doch deutlich zu verstehen, dass seine Erzählung auch eine Warnung an den Zuhörer und damit auch die Leser sein soll: Er warnt vor einer entgrenzten menschlichen Vernunft, die sich selbst zu Gott macht und sich anmaßt, lebendige Materie zu schaffen. Die Figur des Viktor Frankenstein ähnelt damit sowohl dem ‘literarischen’ Faust als auch dem Prometheus aus der griechischen Mythologie.

Stö da vur du mochst dein Mund auf
Lochst me aun und singst
Ois wia Leachal
Und es fliagn Schmettalinge ausa
aus dein Mund
Oda es kreun Raupn aussa
Und die riachn noch Zwüffeln
Weust Bosna gessen host
Oiso muass i da des Goschal zuahoidn
Mit mein Mund
Damit nix aussa kummt
(Zitat „Monstrorum Rex“)

Prometheus (altgr. Προμηθεύς, Betonung lat. u. dtsch. Prométheus, Gen. Προμηθέως (Promēthéōs); dt. der Vorausdenkende) ist in der griechischen Mythologie der Freund und Kulturstifter der Menschheit. Oft wird er auch als Schöpfer der Menschen und Tiere bezeichnet, so beispielsweise bei Platon.

In Genesis 1,1 – 2,4a wird in stark formalisierter Sprache das Sechstagewerk beschrieben. Nach den meisten jüdischen Kommentatoren ist die Einleitung der Schöpfungsgeschichte als Temporalsatz zu verstehen: Als Gott begann, Himmel und Erde zu erschaffen, die Erde öd und wüst war und Finsternis auf der Fläche des Abgrundes… da sprach Gott: Es werde Licht! Und es ward Licht.Am Anfang eines jeden Tages steht das Wort Gottes, gefolgt von der Bestätigung „und es geschah so“. Gott betrachtet sein „Tageswerk“ und „sah, dass es gut war“ (außer am 2. Tag „und es rief Gott dem Gewölbe: Himmel und es wurde Abend und es wurde Morgen“). Am Vorabend des jeweiligen Tages wird aus „Abend und Morgen“ der nächste Tag, mit kleinen formalen Unterschieden: im hebräischen Urtext steht beim ersten Mal nicht, wie in manchen Bibelübersetzungen, der erste Tag, sondern die Kardinalzahl ein Tag, und der abschließende sechste Tag wird durch den bestimmten Artikel hervorgehoben. Im ersten Kapitel von Genesis wird die Erschaffung des gesamten Universums beschrieben, der Mensch wird am sechsten Tag erschaffen. Ihm kommt eine besondere Bedeutung zu, da er als letztes Lebewesen und als ein Ebenbild Gottes geschaffen wurde.

Gottebenbildlichkeit lässt sich mit den geschriebenen Wörtern der Urschriften nicht vollständig ausschöpfen, da der Zusammenhang innerhalb der Schriften ebenfalls wichtig ist. Eine nähere Betrachtung ist jedoch eine Möglichkeit um schriftgetreu grobe Irrtümer auszuschließen.
Das hebräische Wort tselem wird im Alten Testament in sieben Büchern (in insgesamt vierzehn Versen) erwähnt, erstmals im 1. Mose 1,26: Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild (tselem), das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

Seidn Joar 2038
gibt’s kane Nationalstoten mea

Bis auf Österreich

In Foige dessen brechn überoi
Bürgerkriege aus

Bis auf Östereich

Erdbeben
Vuikanausbrüche
Übaschwemmungen
Trocknheit
Taifune, Orkane

Bis auf Österreich

Oba dann wird mit an Schlog ollas bessa
Das Schicksal der Menschheit ändert sich
Alle Regionen dieser Welt schließen sich zusammen
zu einer globalen Föderation
unter da Schirmherrschaft von Österreich
und so is de bestimmenden Musikrichtung weltweit
da Austropop wurn.
(Zitat „Monstrorum Rex“)

Kein Problem mit Emotionen
Text vergessen? Zu spät zum Auftritt? Probleme, die im Leben eines Schauspielers zum totalen Alptraum zählen, könnten – zumindest im Japan – bald der Vergangenheit angehören. Dort wurde bei der Kunst-Triennale in Aichi nun erstmals ein Stück aufgeführt, in dem Roboter gemeinsam mit Menschen auf der Bühne stehen.
Wie die „Japan Times“ berichtete, setzte der Dramatiker und Wissenschaftler Oriza Hirata mit seinem Stück „Mori no Oku“ („Im Herzen eines Waldes“ einen Meilenstein in der Geschichte des Robot-Human-Theaters (RHT). Bereits vor zwei Jahren demonstrierte Hirata gemeinsam mit Hiroshi Ishiguro, einem weltweit führenden Roboterforscher, und Kazunari Kuroki, Präsident einer Roboterfirma, wie die Zukunft im Theater aussehen könnte.

AP/Katsumi Kasahara
Mit dem Kurzstück „Hataraku Watashi“ („Ich, Arbeiter“), das 2008 vor einem ausgewählten Publikum in Osaka präsentiert wurde, schrieb das Trio Geschichte. Die Roboterdarsteller scheinen damals die Zuschauer überzeugt zu haben, erinnert sich Hirata: „In der letzten Szene verließen die menschlichen Schauspieler die Bühne und nur die Roboter blieben – sie ernteten riesigen Applaus. Tatsächlich haben auch viele Menschen im Publikum vor Rührung über die Kunst der Roboter Tränen vergossen.“

Wissenschaftler vergleicht sich mit Stanislawski
„In diesem Moment habe ich mich gefühlt, als hätte ich Konstantin Stanislawski geschlagen“, vergleicht sich Hirata mit dem russischen Theaterreformer und dessen Theatermethode. Im Frühjahr bei einer Kunstkonferenz in Tokio rühmte sich der Wissenschaftler, mit seinen Darstellerrobotern den Beweis erbracht zu haben, dass auch Roboter sowohl den Charakter der Figuren als auch Emotionen transportieren können.

„Wakamaru“ nennt die Firma Mitsubishi Heavy Industries ihre Roboter. Bei der Debütaufführung 2006 konnten die automatischen Darsteller nur ein 20-minütiges Stück aufführen – nur so lange hielten ihre Akkus aus. In „Ich, Arbeiter“ spielten zwei Wakamuru die Rollen von zwei Dienerrobotern im Haushalt eines Menschenpaares.

Prozess im Gehirn des Publikums
Die realistische Darstellung entsteht laut Hirata zu 50 Prozent im Gehirn des Publikums. Egal wie wahrhaftig das Ensemble spielt, wie real die Präsentation aufgenommen wird, und wie sehr sich die Zuschauer einfühlen können, hängt seiner Meinung nach nicht davon ab, ob ein Schauspieler menschlich oder mechanisch ist. Eine Schwierigkeit im Schaffungsprozess der perfekten Theaterroboter war für Hirata die Sprache, der Kampf gegen die monotone Stimme der Androiden nahm mehrere Jahre in Anspruch.
Anstelle von klassischen Theaterproben ist es eine mindestens ebenso aufwendige Prozedur, den Robotern sowohl die gesprochenen Texte im richtigen Timing als auch alle Bewegungsabläufe exakt einzuprogrammieren. Danach gestaltet sich die Arbeit jedoch leichter: Texthänger, verpasste Stichwörter und Fehler sind ausgeschlossen.
Ein anderes japanisches Unternehmen präsentierte 2009 auf der Internationalen Roboterausstellung den „Actoroid“, der nicht speziell für das Theater entwickelt wurde, sondern für Präsentationen und Hotelrezeptionen. Auch wenn die als männliche oder weibliche Modelle erhältlichen Roboter von einiger Entfernung täuschend echt aussehen, entlarven sie nach wie vor die unnatürlichen Bewegungen und Synchronisationsprobleme zwischen Körpersprache und Stimme.

E-Mail 3.6.2010: „Nicht vergessen: am 18. Juni brauchen wir den Titel für das neue Suchy-Projekt!“
E-Mail 17.6.2010:“Das mit dem Titel stresst. Vergiss den Titel. Es reicht Ende August!“
E-Mail 28.7.2010: „Wegen dem Suchy Titel – reicht das nicht erst im September bei Phase 2?
E-Mail 13.8.: „Am 18.September ist absolute Enddeadline Suchy-Titel wegen des Jahresheftes!“
E-Mail 18.9.: „Also am 20. September gibts – versprochen- den Suchy-Titel“
E-Mail 20.9.: „Also- voilà „Monstrorum Rex- a sajenzfigdschndrilla. Done.Uff!“